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  • Ist eine Prüfmethode, die der Prüfung aller Einheiten eines Prüfloses entspricht. Wobei hier unterschieden werden muss, ob sich diese Maßnahme nur auf ein spezielles Prüfkriterium oder auf die gesamte Spezifikation bezieht.
  • Die von Deming beschriebenen "14 Punkte des Managementprogramms" sind:

    01. Unverrückbares Unternehmensziel
    02. Der neue Denkansatz
    03. Keine Sortierprüfungen mehr
    04. Nicht unbedingt das niedrigste Angebot berücksichtigen
    05. Verbessere ständig die Systeme
    06. Schaffe moderne Anlernmethoden
    07. Sorge für richtiges Führungsverhalten
    08. Beseitige die Atmosphäre der Angst
    09. Beseitige Barrieren
    10. Vermeide Ermahnungen
    11. Setze keine festgeschriebenen (willkürlichen) Leistungsvorgaben
    12. Gestatte es, auf gute Arbeit stolz zu sein
    13. Fördere die Ausbildung
    14. Verpflichtung der Organisationsleitung
  • EU-Verordnung für Medizinprodukte (Medical Device Regulation).

    Am 26. Mai 2017 trat diese EU-Regelung in allen EU-Mitgliedsstaaten bindend in Kraft und löst innerhalb der Übergangsfrist von drei Jahren, die derzeit gültigen EU-Richtlinien ab. Die AIMD (90/385/EWG) und MDD (93/42/EWG) werden durch die MDR (2017/745 EU) zum 26. Mai 2020 ersetzt.
  • EU-Verordnung für In-Vitro-Diagnostika (In-Vitra-Diagonstica Regulation).

    Am 26. Mai 2017 trat diese EU-Regelung in allen EU-Mitgliedsstaaten bindend in Kraft und löst innerhalb der Übergangsfrist von fünf Jahren, die derzeit gültige EU-Richtlinie ab. Die IVDD (98/79/EG) wird durch die IVDR (2017/746 EU) zum 26. Mai 2022 ersetzt.
  • Die drei MU`s sind ein Bestandteil von KAIZEN und beziehen sich auf die drei zentralen Fehlerursachen:

    • Muda (Verschwendung – bezogen auf Ressourcen) (siehe 7 Verschwendungsarten)
    • Muri (Überlastung – bezogen auf Mitarbeiter und Maschinen)
    • Mura (Unausgeglichenheit bzw. unregelmäßige Prozesse)
  • Siehe 4D-Report
  • Der 4D-Report ist ein Dokument, welches bei der Abarbeitung von internen Reklamation Anwendung findet. Dabei steht dieses Akronym für die vier zugrundeliegenden Prozessschritte (Disziplinen):

    • D1 – Fehlerbeschreibung
    • D2 – Fehlerursache/n analysieren
    • D3 – Sofortmaßnahmen festlegen
    • D4 – Korrekturmaßnahmen etablieren
  • Die 4M gehen auf die ursprünglichen vier Äste des Ishikawa-Diagramms, die auf mögliche Problemursachen abzielen. Dabei stehen die 4M für "Mensch, Maschine, Material und Methode".

    Siehe auch Ishikawa-Diagramm.
  • Siehe 4M
  • Die 4P-Marketingmatrix ist ein Begriff aus der Betriebswirstschaftslehre und bezieht sich auf die vier verschiedenen "Politiken":

    • Produktpolitik
    • Preispolitik
    • Kommunikationspolitik
    • Distributionspolitik
  • Siehe 5W
  • Siehe 5W
  • Die 5A-Methodik ist eine abgewandelte Version der 5S-Methode (siehe auch 5S) und steht für:

    • Aussortieren
    • Aufräumen (ergonomisch angeordnete Arbeitsmittel)
    • Arbeitsplatzsauberkeit
    • Anordnung zur Regel machen
    • Alle Punkte einhalten und verbessern
  • Die 5S-Methodik ist ein Bestandteil von KAIZEN und bezieht sich auf die fünf Maßgaben für die Arbeitsplatzgestaltung, die Basis für effiziente und fehlerfreie Arbeitsabläufe sind:

    • Seri (Ordnung schaffen)
    • Seiton (Gleicher Ort für den selben Gegenstand)
    • Seiso (Arbeitsplatz kontinuierlich sauber halten)
    • Seiketsu (Arbeitsabläufe standardisieren)
    • Shitsuke (Ordnung und Sauberkeit halten)
  • Siehe 5S
  • Die 5W-Methode (5 x Warum) ist eine Methode im Qualitätsmanagement zur Ursachen-Wirkung-Analyse. Dabei ist das Ziel dieser Methode, die wirkliche Ursache für das aufgetretene Problem zu finden – ebenso für die Absicherung der eruierten Abstellmaßnahme. Zu Beachten ist hierbei, dass die Anzahl nicht auf fünf Mal beschränkt ist, sondern solange fortgesetzt werden sollte, bis die wirkliche Ursache gefunden ist. Dies kann bereits schon nach drei Mal Fragen erfolgen.
  • Siehe 5W
  • Die 6 Hüte Methode oder auch "6 Thinking Hats" (engl.) nach Edward de Bono, ist eine Methode der Kreativitätstechniken, welche durch den Wechsel in fünf unterschiedliche Perspektiven, das kennenlernen der unterschiedlichen Betrachtungsweisen ermöglicht. Der sechste Hut, der Blaue, ist der des Moderators.
  • Die 635-Methode gehört zu den Brainwriting-Techniken (eine Form der Kreativitätstechniken) und zielt darauf ab, auch ungewöhnliche Ideen zur Problemlösung zuzulassen.
    Mit dieser Methode können innerhalb von 30 Minuten bis zu 108 Ideen entstehen (6 Teilnehmer x 3 Ideen x 6 Zeilen).

    Um diese Methode anzuwenden sind folgende Punkte wichtig:
    • Gleichgroßes Blatt mit je drei Spalten und sechs Zeilen (18 Kästchen)
    • Jeder Teilnehmer (optimal sechs) soll in der ersten Zeile drei Ideen (je Spalte eine) formulieren
    • Jedes Blatt wird nach einer dem Problem angemessenen Zeit (ca. 3-5 Minuten) im Uhrzeigersystem weitergegeben
    • Der nächste Teilnehmer soll zu den bereits genannten Ideen aufgreifen und versuchen diese weiterzuentwickeln.
  • Die 6R sind ein Tool aus dem Lean-Management und richtet sich an eine optimale Kundenorientierung und bedeutet:

    • das richtige Teil bzw. Produkt
    • in der richtigen Menge
    • zum richtigen Zeitpunkt
    • am richtigen Ort
    • in der richtigen Qualität
    • zum richtigen Preis.
  • Die 6W-Methode ist eine "Hinterfragetechnik", die auf die bekannten "Wer, Was, Wo, Wann, Wie und Warum" zurückgreift und diese, in Kombination, zu insgesamt 36 Fragen führen. Dabei wird jeder der aufgeführten 6W sechs Mal mit dem gleichen W hinterfragt.

    Ein Beispiel am "Wie":
    • Wie wird es gemacht?
    • Wie wird es aktuell wirklich gemacht?
    • Wie soll es wirklich gemacht werden?
    • Wie kann es noch gemacht werden?
    • (Wie) Kann diese Ergebnis auch in anderen Bereichen angewendet werden?
    • Wie werden die 3 MU´s in dieser Methode eingehalten?
  • Unter Verschwendung versteht mal alles, was Ressourcen verbraucht, aber keinen Wert erzeugt, darunter versteht man insbesondere die folgenden sieben Verschwendungsarten auch bekannt unter "TIMWOOD":

    • T – Transport (Transport)
    • I – Inventory (Bestände)
    • M – Motion (Bewegung)
    • W – Waiting (Warte- und Liegezeiten)
    • O – Over-Production (Überproduktion)
    • O – Over-Engineering (Unangemessene Technologie/ Verfahren)
    • D – Defects (Fehler/ Ausschuss/ Nacharbeit)
  • Siehe 7 Verschwendungsarten
  • Siehe 8D-Report
  • Der 8D-Report ist ein Dokument, welches bei der Abarbeitung einer Reklamation Anwendung findet. Dabei steht dieses Akronym für die acht zugrundeliegenden Prozessschritte (Disziplinen):

    • D1 – Zusammenstellen des Teams
    • D2 – Beschreibung des Problems
    • D3 – Sofortmaßnahmen festlegen
    • D4 – Fehlerursache(n) analysieren
    • D5 – Planen der Abstellmaßnahmen
    • D6 – Einführen der Abstellmaßnahmen
    • D7 – Fehlerwiederholung verhindern
    • D8 – Würdigen der Teamleistung

    Die 8D-Methodik weißt eine Parallelität zu der Six Sigma zugrundeliegende DMAIC-Methodik, wobei die Disziplinen D1, D2 und D5 dem "D" Define-Prozess, D3, D5 und D6 dem "I" Improve-Prozess, D4 dem "M" Measure- bzw. dem "A" Analyze-Prozess und D7 dem "C" Control-Prozess, entspricht.
  • RICHTLINIE 93/42/EWG DES RATES vom 14. Juni 1993 über Medizinprodukte. Engl. Medical Device Directive (MDD)
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