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  • Der A3-Problemlösungsbericht ist ein Dokument, welches zur strukturierten Abarbeitung eines Problems Anwendung findet. Dabei steht dieses Akronym für das Format "DIN A3", welches das größte Format ist, das sich per Telefax versenden lässt. Es liegt neun Prozessschritten (Disziplinen) zugrunde:

    • D1 – Fakten und Teambildung
    • D2 – Beschreibung des Problems (z.B. Paarweiser Vergleich)
    • D3 – Sofortmaßnahmen festlegen
    • D4a – Ursachenanalyse (z.B. Ishikawa-Diagramm)
    • D4b – Ursachenanalyse (z.B. 5 x Warum)
    • D5 – Abstellmaßnahmen definieren und einführen
    • D6 – Wirksamkeitsprüfung
    • D7 – Absicherung der erfolgreichen Lösung
    • D8 – Übertragung/ Anwendung auf einen Prozess
    • D9 – Abschluss und Auflösen des Teams
  • Die ABC-Analyse ist eine Methode aus der Betriebswirtschaftslehre und ist auch als Programmstrukturanalyse bekannt, um bei einer Situationsanalyse Prioritäten festzulegen. Diese lassen sich über eine Lorenzkurve visuell dargestellt.
  • Die Abszisse bezeichnet die horizontale Ausrichtung eines Koordinatensystems.

    Eselsbrücke: "Die Ordinate geht nach oben und die Abszisse in die andere Richtung".
  • Eine Abweichung ist mindestens eine Nichteinhaltung eines Teils einer Anforderung für das Managementsystem und bildet eine Situation, die erhebliche Zweifel an der Fähigkeit des Managementsystems – der auditierten Organisation – aufzeigt, die beabsichtigten Ziele zu erreichen. Sowie der Auditor Abweichungen eruiert hat, werden diese bei der Abschlussbesprechung erörtert und der Zeitplan zur Abarbeitung festgelegt.
  • Das Affinitätsdiagramm oder auch die Affinitätstafel genannt, gehört zu den sogenannten "Neuen sieben Managementwerkzeugen N7 bzw. M7".
    Mit Hilfe des Affinitätsdiagramms, werden unterschiedliche verbale Aussagen zu strukturierten Arbeitsgrundlagen verdichtet und aufbereitet.
  • Siehe Affinitätsdiagramm
  • bis 2010: Adolf-Grimme-Institut, heute: Grimme-Institut - Gesellschaft für Medien, Bildung und Kultur mbH
  • Dieses Akronym steht für "Arbeitsplatzgrenzwert".
  • AIDA ist ein Apronym für:

    • Attention/ Aufmerksamkeit
    • Interest/ Interesse
    • Desire/ Besitzwunsch
    • Action/ Produktkauf
  • ist ein Apronym und steht für das Arzneimittelgesetz.
  • Andon bezeichnet ein Werkzeug des "visuellen Managements" und dient dazu, Probleme z.B. an Produktionsbändern optisch (an Anzeigetafeln) sichtbar zu machen, um eine direkte Verknüpfung zwischen der z.B. angezeigten Farbe zum Problemstatus darzustellen. (Z.B. Grün = i.O, kein Problem vorhanden; Orange = Problem erkannt – kann innerhalb der Taktzeit gelöst werden, Problemlösung angefordert; Rot = ni.O., Problem nicht innerhalb der Taktzeit lösbar – Bandstopp erforderlich).
  • Antibrainstorming beschreibt wie das Wort schon wiedergibt, dass Gegenteil von Brainstorming und beschäftigt sich mit der negativen Sichtweise, was alles schief laufen könnte.
  • ARD ist ein humorvolles Apronym und steht für "Alle reden darüber".
  • ASO ist ein Akronym und steht für "Arbeits- und Sozial-Ordnung"
  • ASQ ist das Akronym der "American Society for Quality" (engl.)
  • ASR ist ein veraltetes Akronym für die Arbeitsstättenrichtlinien, die in die "Technischen Regeln für Arbeitsstätten" umbenannt wurden.
  • Ein Audit, ist eine stichprobenartige Begutachtung hinsichtlich der Erfüllung von Anforderungen und Richtlinien. Häufig erfolgt ein Audit im Rahmen eines Managementsystems.
  • Der Maßnahmenkatalog bezeichnet ein Sammelsurium aller Feststellungen, nebst Normpunkt und ggf. Empfehlung zur Abstellmaßnahme.
    Die im Maßnahmenkatalog aufgeführten Feststellungen, dienen oft als Basis für das kommende Audit.
  • Siehe Audit-Maßnahmenkatalog
  • Der Auditauftraggeber ist eine Person bzw. Organisation, die einen Auditor bzw. ein Auditorteam beauftragt ein/mehrere Audit/s innerhalb der eigenen Organisation oder ein/mehrere Audits/s außerhalb der eigenen Organisation (aber auf einer vertraglichen Basis) durchzuführen.
  • Der Auditbericht ist das Ergebnisdokument des Audits und sollte folgende Punkte umfassen:

    • Anlass des Audits
    • Auditierter Bereich
    • Prozessverantwortlicher
    • Auditteilnehmer
    • Maßnahmenkatalog mit Begründung
    • bei Abweichungen Bezug auf geltende Dokumente
    • Auditergebnis

    (Im Auditbericht sollten keine Punkte aufgeführt sein, die nicht bereits während des Audits bzw. im Abschlussgespräch behandelt wurden.)
  • Das Ergebnis eines Audits wird normalerweise bereits in der Audit-Endbesprechung kund gegeben und später schriftlich im Auditbericht, nebst dem entsprechenden Feststellungen im Maßnahmenkatalog festgehalten.
  • Ein Auditfragenkatalog dient als eine Art Richtschnur für den Auditor. Diese Fragenkataloge werden oft firmenspezifisch bzw. Auditoreigen (Institutions-spezifisch) gefasst und dienen dem Auditor als Richtschnur ggf. mit einem jährlich wechselnden Schwerpunkt, um den Umsetzungsgrad der unternehmensspezifischen Ziele bzw. normenbezogenen Ziele festzustellen.
  • Die Auditnachbereitung betrifft die Gewichtung aller Feststellungen, sowie das Bewerten des gesamten Audits, ob der Auditierte das Audit bestanden bzw. nicht bestanden hat. Ebenso gehört zur Nachbereitung die Dokumentation des Audits und das Schreiben des Auditberichts nebst Maßnahmenkatalog.
  • Ein Auditor ist eine qualifiziert ausgebildete Person, die ein Audit durchführt und dabei durch Befragen, Beobachten und Zuhören überprüft, wie das/die Managementsystem/e in Unternehmen und Organisationen die Vorgaben zu entsprechenden Standards einhalten.
    Man unterscheidet generell zwischen einem internen bzw. externen Auditor.
    Der Auditor prüft und analysiert die Organisationsstrukturen und Arbeitsabläufe (entsprechend der Auditvorbereitung mit den Vorgabedokumenten), überprüft und sichert die Einhaltung externer und unternehmensinterner Vorschriften, Richtlinien und Anweisungen und/oder setzt die Prüfungsergebnisse in praxisnahe Empfehlungen um.
  • Siehe Auditbericht
  • Die Aussagekraft eines professionellen Audits hängt maßgeblich von der Vorbereitung auf das durchzuführende Audit, aber auch von der Fragetechnik und der Erfahrung des Auditors ab. Zur Objektivierung des Audits, werden Audits oft nach firmenspezifischen oder auditoreigenen Fragekatalogen abgehandelt.
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